DSK

Manchmal tut es weh

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...

Lukas hat uns überrascht. Wir waren etwas mehr als ein Jahr zusammen, als ich morgens bei meiner besten Freundin zuhause einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt.
Der nächste Schritt war zum Arzt. Ja, sie sind schwanger.
Ich freute mich, hatte aber auch Bedenken. Unnötigerweise.
Thorsten war richtig stolz Papa zu werden. Das war im Dezember.
Die ersten Untersuchungen waren ohne besondere Vorkommnisse.

Am 3. Februar hatte ich einen Routine-Vorsorgetermin.

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Wunschkind Jonathan

Unsere Geschichte:

Jonathan war ein absolutes Wunschkind – er war mehr als willkommen in dieser Welt.

Ich habe mir immer gewünscht, mein erstes Kind mit 30 zu bekommen. Letztendlich ist es auch so passiert – doch unser Jonathan wurde nach nur 19 Tagen auf dieser Welt zum Sternenkind.

Die Schwangerschaft war nicht leicht. Ich hatte 18 Wochen lang mit starker Übelkeit zu kämpfen. Zwischendurch fing ich mir den Noro-Virus ein, der zusätzlich dafür sorgte, dass ich innerhalb weniger Tage mehrere Kilo abnahm. Ich bekam schwere migräneartige Kopfschmerzen, die bis zum Ende der Schwangerschaft anhielten.

Dazu kamen Sorgen um unser Baby: Im Ultraschall in der 12. SSW zeigte sich eine sehr große Nackenfalte (9 mm). Beim folgenden Feinultraschall wurde dann noch ein verkürzter Oberschenkelknochen festgestellt. Die Ärzte vermuteten eine Trisomie 21/Down-Syndrom. Obwohl mein Mann und ich eigentlich ursprünglich keine pränatale Diagnostik wollten und unser Baby auch mit Down-Syndrom behalten hätten, entschieden wir uns für eine Fruchtwasseruntersuchung, um uns auf evtl. Schwierigkeiten vorbereiten zu können. Bei dieser kam jedoch heraus, dass unser Baby keine Trisomie hat und auch keine Geschlechtschromosomenveränderung. Es war eindeutig ein Junge. Wir freuten uns sehr.

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Samuel- Erinnerungen zum in die Hand nehmen

Unsere Geschichte beginnt schon vor vielen Jahren, mit einer unfreiwilligen Schwangerschaft und meinem Sternenkind Tim, der in der 17. Schwangerschaftswoche wieder zu den Sternen gereist ist – völlig ohne ärztliche Versorgung, völlig ohne Unterstützung, nur ich und mein Baby. Deshalb gibt es von Tim weder Bilder noch Dokumentation...nichts als die Erinnerung, die in dem Fall auch völlig chaotisch ist.

Jahre später lernte ich meinen jetzigen Mann kennen und wir begannen uns ein Kind zu wünschen. Doch es dauerte eine ganze Weile, bis sich unsere Tochter zu uns auf den Weg machte. Ich zitterte mich durch die Schwangerschaft, aber trotz Blutungen blieb unsere Maus bei uns.
Zwei Jahre später folgte unser Sohn, der zu Beginn der Schwangerschaft schon fast zur „missed abortion“ erklärt wurde und sich nach einer Woche zittern und Bangen dann doch noch gezeigt hat. Auch er durfte bei uns bleiben.

Inzwischen war ich schon etwas ruhiger und Anfang 2018 war die Freude groß, als ich wieder schwanger war. Aber so leicht sollte es uns nicht gemacht werden.
Von Anfang an ging die Entwicklung nicht richtig voran. Zu lange nur eine Fruchthöhle, dann ein kleiner Punkt, als man längst einen Herzschlag sehen sollt. Als schon der Termin für eine Ausschabung gemacht war, war auf einmal ein Herzschlag zu sehen, wenn auch sehr langsam. Zwischen Hoffen und Bangen fuhren wir wieder nach Hause. In dieser Nacht verabschiedete sich unsere Sternentochter Sarah und reiste zurück zu den Sternen. Die Kollegen bei der Arbeit machten uns das Leben nicht leichter. Wir suchten nach Alternativen, aber auch diese erwiesen sich als Fehlgriff....

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Amelia und Amelie - die siamesischen Zwillinge


Dieser Einsatz wird mich, denke ich, noch eine Zeit begleiten... ich war die Tage in Reutligen bei dem Sternchen Josib, die Hebamme Jule und ich richteten den kleinen Mann gerade her, seine Mama wollte ihn nicht sehen, nur die Bilder irgendwann mal, vielleicht, oder vielleicht auch nicht ...- sie wusste es nicht so genau. Jule, eine super liebe Hebamme, holte noch ein Mützchen für Josib und kämpfte schwer mit den Tränen - hatte sie doch erst selber vor über einem Jahr ein Sternchen geboren... ihre Anspannung war deutlich in ihrem Gesicht geschrieben, und doch richtete sie mit einer Hingabe und Liebe den kleinen Stern her... - auch wenn ihr die Tränen nun doch über die Wangen liefen, sie wusste, das muss jetzt so sein, damit sie loslassen kann von ihren eigenen Gedanken... - plötzlich klingelte mein Handy, der Papa eines anderen Einsatzes, welcher erst am Wochenende mit der Entbindung zu rechnen war, teilte mit, seine siamesischen Zwillinge sind gerade eben geboren, ob ich bitte kommen könnte, seine Frau freut sich auf mich!!!

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​Adrie Fritz Johannes „die Welt steht still“

Ich möchte Euch meine Geschichte erzählen und mich auf diesem Wege bei Jasmin, unserer wunderbaren Sternenkind-Fotografin, bedanken.

Als ich am 30.07.2018 mit 42 Jahren erfuhr, dass ich ungeplant und unerwartet schwanger war, war ich zunächst geschockt aber dann waren wir glücklich und freuten uns auf unser Baby. Ein Geschenk eben…

Alle vier Wochen ging es furchtbar aufgeregt zu den Untersuchungen und immer war alles völlig in Ordnung. Es war so schön zu sehen, wie das Baby immer mehr als solches zu erkennen war und wie er sich bewegte.

Bis der 15.11.2018 kam. Da bekam ich „aufgrund meines Alters“ eine Überweisung zu einem anderen Frauenarzt, um Fehlbildungen ausschließen zu lassen. Als wir dann am 22.11.2018 um kurz nach 14 Uhr in der 22. SSW erfuhren, dass wir einen Sohn bekommen, waren wir überglücklich. Eine Stunde später wussten wir, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist, mit unserem Sohn.

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Gewinner des Publikumspreises 2017 vom




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