DSK

Clara und Milan

Speyer - Zwillinge - 17. Woche....

Wie so oft - hatte ich auch als dieser Alarm einging das Gefühl...das wird mein Einsatz werden.
Nicht, weil ich nur 15-20 Minuten Anfahrt zu dieser Klinik habe, sondern weil ich einfach das Gefühl habe, dass ich zu diesen Eltern gerufen werde.
Einige Momente habe ich dennoch abgewartet im Forum zu schreiben, dass ich die kommenden Tage flexibel und verfügbar sein könnte, weil ich 'niemandem etwas wegnehmen' möchte, falls ein anderer unserer tollen Fotografen vielleicht ebenfalls dieses oben beschriebene Gefühl haben sollte.
Letztendlich war es aber dann doch so, dass ich voraussichtlich zu diesen kleinen Zwillingen fahren würde.

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Unsere Geschichte

Meine, bzw. unsere Geschichte begann so wunderbar: am Geburtstag meines Freundes machte ich den Test - positiv ! Das war wohl das schönste Geschenk, was es gibt.
Nun ja, es folgten schöne Besuche beim Frauenarzt. Alles toll sagte er, er sagte, wir haben ein starkes Baby mit einem starken Herzen. Wer hört sowas denn nicht gerne? Hätten wir nur gewusst was uns noch erwartet. Weiterlesen....

Der wunderschöne Mats


Gern erzähle ich von meinem Engel und wie wir es erlebten und fühlten.

Ich war in der 19 Woche als ich erfuhr das er ein Junge wird, lange hatten der Papa und ich uns über den Namen Gedanken gemacht und kamen am Ende auf den Namen Mats.
Mein Frauenarzt sagte uns allerdings nicht nur, dass es ein Junge wird, sondern auch, dass er uns gern weiter schicken würde, da das Herz etwas zu groß ist. Auf die Frage meines Mannes ob das schlimm ist, erwiderte er, nein Sportler haben auch ein größeres Herz. Aber er will auf Nummer sicher gehen.
Den Termin bei der Pränatal Diagnostik war dann am 14.01.2016.

Mit voller Vorfreude, schöne Bilder von unserem Mats zu sehen, Angst hatte ich natürlich auch ein bisschen, aber mein Mann hat mich immer wieder daran erinnert, was unser Frauenarzt zu uns sagte, deshalb war diese schnell begraben vor Vorfreude.
Der Arzt hat sehr lange geschallt. Wir haben es total genossen. Doch der Arzt war die ganze still. Sehr still. Nach 45 Minuten sagte er zu uns, dass sich der Kleine nicht so dreht wie er es braucht und wir sollten doch ein bisschen spazieren gehen. 15 Minuten an der frischen Luft und mein Mann und ich machten Witze darüber, wie frech der kleine Mann jetzt schon ist.

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Sternenkind Pascal

Es begann am 10. November 2014, als Mama und Papa zur Vorsorge beim Frauenarzt waren.
Dr. G. stellte anhand des Urintests fest, dass ich seit ca 3. Wochen unterwegs bin.
Im Besprechungszimmer hat er meinen Eltern die frohe Botschaft überbracht.

Mama war anfangs sehr geschockt und konnte es kaum glauben, da die Schwangerschaft sehr überraschend und plötzlich war. Papa hingegen hat es sehr locker und entspannt gesehen. Er war sehr stolz und konnte sein Glück kaum fassen. Nach kurzem Verdauen hat sich auch Mama rießig über diese Nachricht gefreut.

In Mama's Bauch war alles in Ordnung, bis sie am 21. November von der Arbeit heimfuhr. Sie hatte starke Schmerzen und Blutungen.
Als wir zuhause angekommen waren, hat sie sofort Papa geweckt und wir drei fuhren ins Krankenhaus, da beide schreckliche Angst um mich hatten.

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Helena

Es war der 24. Oktober, als der Alarm reinkam. Da ich die nächsten Tage gut verfügbar war, hab ich auf grün gedrückt und auch den Erstkontakt mit der Mama hergestellt. Eine ganz liebe, sanfte Stimme hat mir erklärt, dass sie in der 25. SSW ist und bereits einen Blasensprung hatte. Nun warten sie im KH ab, wann die Geburt losgehen würde. Sie wussten, dass ihre Kleine nicht überlebensfähig sein wird außerhalb des Mutterleibs. Drei Tage später bekam ich eine Nachricht von der lieben Mama, dass sie immer noch keine Wehentätigkeit hätte und nun übers Wochenende nach Hause entlassen wurde. Ich bat sie um weitere Infos, wenn sich der Zustand in irgendeiner Weise ändern sollte.

Es verging eine Woche, es verging eine zweite Woche.
Im Forum wurde schon die Frage gestellt, wie es denn nun in diesem Call weiterginge und ob man schon News hätte. Die hatte ich aber nicht. Und genau in solchen Situationen ist es besonders schwer für mich, denn man fragt ja nicht mal einfach so nach: „Hey, wie geht’s denn? Alles klar? Was läuft?“…
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